Dienstag, 31. Mai 2016

√úber…

Guten Tag!

Hardy Prothmann. Bild: sap

Ich heiße Hardy Prothmann und bin der Betreiber von Geprothmannt.de.

Sie finden auf dieser Seite medienkritische Artikel sowie Informationen √ľber meine Arbeit als Journalist.

Auch √ľber meine Teilnahme bei Tagungen und Konferenzen, Podiumsdiskussionen oder Workshops.

Weiter informiere ich Sie √ľber interessante Fundstellen im Netz oder Medientrends.

Es gibt viele Hinweise auf Angebote von Kollegen, Studien, Statistiken. Brauchbare Informationen eben.

Das mache ich mit viel Freude Рaber nicht zum Spaß allein.

Sie k√∂nnen mich und meine Kompetenz auch „mieten“.

  • Brauchen Sie ein Kommunikationskonzept?
  • Eine Medienstrategie?
  • M√∂chten Sie Social Media f√ľr Ihr Unternehmen einsetzen?
  • Brauchen Ihre Mitarbeiter eine Schulung?
  • Wollen Sie Ihre Kommunikationsunterlagen √ľberarbeiten oder neu erstellen?
  • Wollen Sie mit einem Imagefilm auf sich aufmerksam machen?

Dann nehmen Sie Kontakt auf: kontakt (at) prothmann.org

Zur Person:
Ich bin in der Pfalz aufgewachsen (*1966), habe in Frankenthal mein Abitur abgelegt und in Mannheim (1989-1994) Germanistik und Politische Wissenschaft mit Abschluss Magister artium studiert. Studienschwerpunkte waren Lyrik und Hermeneutik, Methodik, Politische Systeme, Medienpolitik, Parteien und Wahlforschung, Sozialforschung, Extremismus-Forschung. In der Zeit zwischen Gymnasium und Universität (1987-1989) habe ich je rund ein Jahr in Frankreich und Italien gelebt.

Meine Ausbildung habe ich neben Baf√∂g-Hilfen selbst finanziert: √úber ein Jahr Schichtarbeiter in der BASF, Zeitarbeiter √ľber mehrere Jahre mit Eins√§tzen in Dutzenden von Fabriken am Band, als „Kabelzieher“, Hilfselektriker, Maurer, Reinigungskraft, Lagerarbeiter, Kellner und was das Leben sonst noch an Jobs zu bieten hat. Gut zwei Jahre war ich auch T√ľrsteher in einer Discothek in Ludwigshafen.

Sp√§ter habe ich als wissenschaftliche Hilfskraft im Rektorat der Uni Mannheim gearbeitet sowie bei ZUMA (Zentrum f√ľr Umfragen, Methoden, Analysen) sozialwissenschaftlich mitgeforscht. Die Materialsammlung zur bundesweiten Untersuchung der ersten gesamtdeutschen Wahl CNEP habe ich erstellt.

Das Computerkurs-Angebot der Universit√§t Mannheim (√ľber Studium Generale) habe ich als Student entwickelt, ausgebaut und als Dozent bis 1998 betreut. Das erfolgreiche Konzept wurde mit mehreren hunderttausend Mark vom Land gef√∂rdert.

Meine ersten journalistischen Texte habe ich f√ľr den Uni-Report geschrieben. Seither bin ich freier Journalist und Ende des Jahres 2011 habe ich mein 20-j√§hriges Jubil√§um. Darunter Stationen als Redakteur, Reporter, Konzeptionist, Entwickler, Dozent, Berater und Researcher.

Beim Mannheimer Morgen habe ich von 1991-1994 als freier Mitarbeiter im Lokalen gearbeitet, danach vorwiegend √ľberregional als freier Journalist f√ľr mehr oder weniger alle gro√üen Medien (Ver√∂ffentlichungen bei epd, FAZ, Focus, Focus online, Frankfurter Rundschau, Spiegel, Spiegel online, S√ľddeutsche, taz, Zeit) sowie ARD-Fernsehen und -H√∂rfunk.

Von 1997-2004 war ich als Pauschalist Redakteur der Fachzeitschrift CUT, einem Magazin f√ľr Radio- und Fernsehmacher (leider 2006 eingestellt).

Ich bin Gr√ľndungsmitglied von netzwerk recherche, war lange Mitglied des Frankfurter Presse-Clubs¬†und bin Mitglied bei Freischreiber.

Seit 2009 widme ich mich dem lokalen Journalismus mit sogenannten Blogs f√ľr alle zehn Gemeinden im Landtagswahlkreis Weinheim¬†sowie dem rheinneckarblog.de (01/2011) – √ľber diese Adresse erreichen Sie auch alle anderen Blogs. Diese Arbeit findet bundesweit Beachtung, wurde bereits pr√§miert und gilt als ein m√∂gliches Zukunftsmodell f√ľr Lokaljournalismus. √úber 400 Berichte sind √ľber diese Arbeit bereits in anderen Medien erschienen.

Zusammen mit dem Kollegen Stefan Aigner und dem Social Media-Experten Thomas Pfeiffer habe ich im Dezember 2010 das Netzwerk istlokal.de gegr√ľndet. Das Ziel war die Gr√ľndung eines Verbands zur F√∂rderung des Lokaljournalismus und der Meinungsfreiheit. Artikel 5 unseres Grundgesetzes ist aus meiner Sicht ein wesentlicher St√ľtzpfeilfer der Gesellschaft und der Demokratie. Zusammen mit Peter Posztos habe ich dann das Unternehmen Istlokal Medienservice UG (haftungsbeschr√§nkt) im Oktober 2011 gegr√ľndet. Wir sind ein Servicedienstleister f√ľr lokaljournalistische Redaktionen.

Zudem war ich von 07/2009-2/2012 fraktions- und parteifreier Gemeinderat in Heddesheim. In dieses Ehrenamt bin ich eher zuf√§llig gew√§hlt worden – wenngleich die W√§hler mich zum „Stimmf√ľhrer“ auf der Liste der FDP gemacht haben, auf der ich als freier, parteiloser Kandidat aufgestellt war. In dieser Zeit gab¬†es in Heddesheim eine gro√üe Aufregung, weil ich weder einer Parteilinie folgte, noch dem, was andere f√ľr „angebracht“ halten. Das Amt behinderte mich sehr in meiner journalistischen T√§tigkeit in Heddesheim, weil ich √ľber nicht-√∂ffentliche Beratungen und Beschl√ľsse zur Verschwiegenheit verpflichtet bin.

Ich bin seit 2009 verheiratet und lebe mit Frau und Kindern in Mannheim.

Wer ich bin und was mich antreibt:

Politisch bin ich unabh√§ngig – ich war noch nie Mitglied einer Partei und bin „farbenblind“. Politische Parteien, Verb√§nde oder andere Organisationen beurteile ich nach dem, was sie tun oder nicht tun. Dieses Handeln macht sich meist an Personen oder Gruppen fest – und danach halte ich Ausschau.

Auch religi√∂s bin ich ungebunden. Ich wurde evangelisch getauft, bin als Kind regelm√§√üig und aus eigenem Antrieb in den Gottesdienst gegangen, weil „mein“ Pfarrer Bruder (so hie√ü der wirklich) ein toller Mensch war. Ich wurde konfirmiert und bin vor ein paar Jahren aus der evangelischen Kirche ausgetreten, weil ich keinen Grund gesehen habe, dort weiter Mitglied zu sein.

Ideologische Ausrichtungen diskutiere ich gerne mit, keine hat mich bislang √ľberzeugen k√∂nnen. Ich glaube an unser Verfassung und den¬†Rechtsstaat und daran, dass man denen, die die Macht haben, auf die Finger schauen muss. Ich glaube an Bildung, Aufkl√§rung und Chancen, die man bieten und ergreifen muss.

Transparenz und der freie Zugang zu Informationen und die Möglichkeit, diese frei zu nutzen, sind meiner Meinung nach das wichtigste Thema der Zukunft.

Die soziale Marktwirtschaft halte ich f√ľr ein Erfolgsmodell, das aber ebenfalls Kontrolle braucht. Als selbstst√§ndiger Freiberufler bin ich der Freund einer m√∂glichst deregulierten Wirtschaft – erkenne aber an, dass es Regularien braucht, weil es sonst zu Missbrauch kommt. Das hei√üt: So wenig Staat wie m√∂glich, so viel Staat wie n√∂tig.

Alle staatlichen Aufgaben m√ľssen f√ľr die B√ľrgerInnen da sein – wenn die B√ľrgerinnen f√ľr den Staat da sein sollen und ihre M√∂glichkeiten der Beteiligung beschnitten werden, l√§uft was schief. Oberste Pr√§misse aller Entscheidungen muss sein, dass sie vern√ľnftig und einf√ľhlsam sind – ein schwerer Spagat, aber einer, der machbar ist.

Als christlich erzogener Mensch halte ich Mitmenschlichkeit, gegenseitigen Respekt und Ehrlichkeit f√ľr wichtige Tugenden. Und ich bin √ľberzeugt davon, dass man diese auch haben kann, wenn man nicht christlich erzogen wurde.

Ich habe lange im Ausland gelebt und schon einiges von der Welt gesehen. Deutschland ist meine Heimat und ein Land, das mir im Vergleich zu allen anderen am meisten zusagt. Als Mitglied der Gesellschaft trage ich meinen Teil dazu bei, dass dieses Land demokratisch bleibt und seine hohen Standards halten kann.

Einer ist die Achtung der Menschenw√ľrde und die ist gem√§√ü unserer Verfassung, Artikel 1, „unantastbar“.

Stand: November 2013