Mittwoch, 03. Juni 2020

Das Drama der journalistischen Bedeutungslosigkeit – der Fall Kachelmann ist beispielhaft f√ľr den „Fall“ des Mannheimer Morgens

Mannheim/Rhein-Neckar/Deutschland, 31. Mai 2011 (red) √úberall in Deutschland wurde gestern schon √ľber den Freispruch von J√∂rg Kachelmann berichtet. Der Prozess um eine mutma√üliche Vergewaltigung hat seit gut einem Jahr deutschlandweit Schlagzeilen gemacht. Bunte, Focus, Bild und Spiegel haben die Berichterstattung "vorangetrieben". Ein wenig auch die Agenturen. Mit Sicherheit auch "das Internet". Keine Rolle hingegen spielte der Mannheimer Morgen. Von Hardy Prothmann Um eines klipp und klar … [Weiterlesen...]

Vergurkte Berichterstattung – Panikmache made by „Qualit√§tsjournalismus“

Mannheim/Weinheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 28. Mai 2011. (red) Die Erregung √ľber Erreger hat zwei Ursachen - einerseits ein Qualit√§tsproblem bei der Erzeugung von Nahrungsmitteln. Andererseits ein Qualit√§tsproblem bei der Erzeugung von Nachrichten. Die Verbraucher sind verunsichert - als Konsumenten von Nahrungsmitteln. Dabei sollten sie als Konsumenten von Informationen viel vorsichtiger sein. W√§hrend man dem Darmkeim auf der Spur ist und erkrankte Patienten behandelt, zeigt sich, dass der … [Weiterlesen...]

Kommentar zu preisgekr√∂nter „Reportage“: „Ein Schnitzel und viele Verlierer“

Heddesheim/Koblenz, 20. Mai 2011. Vor kurzem wurde dem Spiegel-Journalisten Ren√ɬ© Pfister der Henri-Nannen-Reportage-Preis aberkannt, weil der keine Reportage, sondern ein Portr√§t geschrieben hat. Naja - eigentlich, weil er in dem Portr√§t eine Situation schildert, die er nicht selbst erlebt hat. Aktuell hat Rena Lehmann (Rhein-Zeitung) den "Theodor-Wolff-Preis" f√ľr die beste Reportage in einer Tageszeitung erhalten. Leider ist ihr Text noch viel weniger auf "eigenes Erleben zur√ľckzuf√ľhren" und … [Weiterlesen...]

Plagiator-Formel: Dreist, dreister, Journalist – wie Tageszeitungen tagt√§glich „beschei√üen“

Guten Tag! Rhein-Neckar, 13. April 2011. (red) Wenn Tageszeitungen √ľber die Plagiatsaff√§ren "zu Guttenberg" und aktuell Koch-Mehrin berichten, sollten sie allergr√∂√üte Zur√ľckhaltung √ľben. Denn gerade Zeitungsredaktionen plagieren t√§glich in gro√üem Umfang. Das Schm√ľcken mit "fremden Federn" geh√∂rt zum Tagesgesch√§ft. Ein Unrechtsbewusstsein darf als "nicht-vorhanden" bewertet werden. Von Hardy Prothmann Dem Betr√ľger Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ist zu recht die Doktorw√ľrde aberkannt worden. … [Weiterlesen...]

Chaos-Berichterstattung: Verschmolzene Nachrichten

Guten Tag! Rhein-Neckar/Japan/Welt, 13. M√§rz 2011. (red) Die Erdbeben-Katastrophe hat zuerst Japan ersch√ľttert und enorme Zerst√∂rungen angerichtet. Auf die Naturkatastrophe folgt die technische Katastrophe. Weitere, weltweite "Ersch√ľtterungen" werden folgen. Politische und wirtschaftliche, eventuell auch gesundheitliche. W√§hrenddessen ist die Berichterstattung √ľber die Katastrophe ein Teil davon. Von Hardy Prothmann Die erste Meldung, die ich zur Erdbeben-Katastrophe in Japan wahr genommen … [Weiterlesen...]

In eigener Sache: Der Journalismus und die Werbung der Zukunft

Guten Tag! Rhein-Neckar/Berlin, 04. M√§rz 2011. Der Ausschuss -‚ā¨ňúKultur und Medien-‚ā¨‚ĄĘ des Bundestages hatte vergangene Woche zum Thema ‚ÄúZukunft des Qualit√§tsjournalismus-‚ā¨¬Ě geladen. Verschiedene Medienexperten stellten ihre These zum Thema vor. Darunter Wolfgang Blau, Chefredakteur von "Zeit online". Wir dokumentieren seinen Vortrag. Wolfgang Blau ist ein geachteter und gesch√§tzter Kollege, der mit zeit.de ein sehr gutes journalistisches Qualit√§tsangebot im Internet macht, dass auch von uns … [Weiterlesen...]

Das Guttenberg-Syndrom oder wieso die Masse den Plagiator liebt

Guten Tag! Heddesheim, 22. Februar 2011. Die Debatte um den "Doktortitel" und die Glaubw√ľrdigkeit des Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg ist absurd. Weil zwei unterschiedliche "Denkwelten" miteinander streiten. Die Sehnsucht der Masse nach "Gr√∂√üe" √ľberwiegt die konsequente Analyse von wenigen. Oder anders - der Kleingeist von vielen scheint in der Summe gr√∂√üer zu sein, als der Verstand von wenigen. Fatal ist, dass sich die Gesellschaft ihre Ma√üst√§be umdefiniert. Das Mittelma√ü … [Weiterlesen...]

Freundliche √úbernahme: Alle Artikel von prothmann.posterous.com auf pushthebutton.de umgezogen

Guten Tag! Alle Artikel (69), die ich zwischen M√§rz 2010 und Janaur 2011 auf http://prothmann.posterous.com ver√∂fffentlicht habe, sind nun auch hier im http://pushthebutton.de-Blog zu finden. Lesetipp: Udo Vetter nennt JMStV ‚Äúmiserables Wischiwaschi-‚ā¨¬Ě-Gesetz Was kostet Stuttgart 21? - Mein Bild des Tages Berichte √ľber meine Lokalblogs Qualit√§tsdebatte und Polemik: Herr Sahlender, die Wette gilt! Kampagne: Die Vielfalt der Zeitung Die bl√∂dsinnige M√§r von der … [Weiterlesen...]

Geprothmannt: Mit „klassischen Medien“ werden Sie aus zweiter Hand informiert. Pr√§dikat: „mangelhaft“.

Guten Tag! 07. Februar 2011. Haben Sie mitbekommen, dass in der arabischen Welt eine Revolution stattfindet? Ja? Wie haben Sie sich dar√ľber informiert? √úber ARD und ZDF? In Ihrer lokalen Tageszeitung? Dann sind Sie leider vermutlich sehr schlecht informiert. Oder haben Sie sich online informiert? Dann k√∂nnten Sie besser informiert sein, wenn Sie die richtigen Quellen kennen. Von Hardy Prothmann Wer sich in Deutschland √ľber die Revolution in den arabischen Staaten informieren m√∂chte, ist … [Weiterlesen...]

√Ągypten: „Vermutungen und Klischees sind immer das Gegenteil von Information.“

Guten Tag! 02. Februar 2011. Die Ereignisse in Kairo sind nicht unser "Berichtsgebiet" - wir schauen aber wie viele Menschen hier vor Ort auf das, was dort vor Ort passiert. Werden wir gut informiert? Daran gibt es erhebliche Zweifel, wie wir im Interview mit Christoph Maria Fr√∂hder erfahren. Und immer, wenn die Ereignisse sich √ľberschlagen, gilt die alte "Reporterweisheit": "Traue keinem." Vorbemerkung: Der freie Journalist Christoph Maria Fr√∂hder ist einer der renommiertesten deutschen … [Weiterlesen...]