Freitag, 22. November 2019

Als die Lateiner selbst als Kichererbse die guten Sitten noch beherrschten

Non cum aliis, sed tecum ipse certa!*

Mannheim/Berlin, 10. Dezember 2012. (red) Heute ist ein schwarzer Tag f√ľr alle, die die Debattenkultur lieben. K√∂nnte es sein, dass Cicero (sprich Kikero), das "Magazin f√ľr politische Kultur", auf seiner Suche nach Orginalit√§t den Guttenberg, also den falschen Gipfel, bestiegen hat? "Nein, nein", wehrt der Vorsteiger, seines Namens Seils, ab. Er bezeichnet den Verstieg als Erstbezwingung. Von Hardy Prothmann Genug geschwafelt. Fakt ist: Im Oktober 2010 habe ich zur Rettung der deutschen … [Weiterlesen...]

Systemunterschiede – Ich und Herr Braun hatten einen Fehlstart

Heddesheim/Bayreuth, 01. Juni 2011. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel man durch Kommentare √ľber Menschen erfahren kann. Die Art der Reaktion, die Wortwahl, die gew√§hlten Perspektiven sind mitunter sehr aufschlussreich - manchmal ergeben sich daraus interessante Geschichten, wenn man sich zu einer Blitzrecherche inspirieren l√§sst. Von Hardy Prothmann In Bayreuth hat vor kurzem Joachim Braun als neuer Chefredakteur beim Nordbayerischen Kurier angefangen. Joachim Braun muss man nicht … [Weiterlesen...]

Plagiator-Formel: Dreist, dreister, Journalist – wie Tageszeitungen tagt√§glich „beschei√üen“

Guten Tag! Rhein-Neckar, 13. April 2011. (red) Wenn Tageszeitungen √ľber die Plagiatsaff√§ren "zu Guttenberg" und aktuell Koch-Mehrin berichten, sollten sie allergr√∂√üte Zur√ľckhaltung √ľben. Denn gerade Zeitungsredaktionen plagieren t√§glich in gro√üem Umfang. Das Schm√ľcken mit "fremden Federn" geh√∂rt zum Tagesgesch√§ft. Ein Unrechtsbewusstsein darf als "nicht-vorhanden" bewertet werden. Von Hardy Prothmann Dem Betr√ľger Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ist zu recht die Doktorw√ľrde aberkannt worden. … [Weiterlesen...]

Das Guttenberg-Syndrom oder wieso die Masse den Plagiator liebt

Guten Tag! Heddesheim, 22. Februar 2011. Die Debatte um den "Doktortitel" und die Glaubw√ľrdigkeit des Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg ist absurd. Weil zwei unterschiedliche "Denkwelten" miteinander streiten. Die Sehnsucht der Masse nach "Gr√∂√üe" √ľberwiegt die konsequente Analyse von wenigen. Oder anders - der Kleingeist von vielen scheint in der Summe gr√∂√üer zu sein, als der Verstand von wenigen. Fatal ist, dass sich die Gesellschaft ihre Ma√üst√§be umdefiniert. Das Mittelma√ü … [Weiterlesen...]