Donnerstag, 13. Dezember 2018

Fanpost

Guten Tag!

Was macht man nach dem Ostereier suchen?

Man öffnet die Briefe, für die man in den vergangenen Tage keine Zeit hatte und findet weitere Osterüberraschungen.

Lauter Fanpost.

Vorösterlich hatte mich ja schon die MM-Redakteurin Anja Görlitz überrascht:

Und mein posterous-Beitrag: Was will Lokaljournalismus eigentlich?

hat mir folgende Fanpost eingebracht, bei der sich jemand richtig Mühe gegeben hat:

Click here to download:

fanpost1.pdf (108 KB)

 

Doch damit nicht genug. Auch der Bayerische Journalistenverband hat mir geschrieben.

Erst war man glücklich und zufrieden, mich ohne Honorar für den Süddeutschen Journalistentag 2010 aufs Podium eingeladen zu haben:
FORUM LOKAL: Regional, lokal, hyperlokal (sic!) – wer näher dran ist, gewinnt? Wie Lokalprofis, Blogger & Bürgerreporter Leser finden.

Im Begleittext steht:

 

Doch dann gab es „Hinweise“ – und der BJV und dessen Vorsitzender Dr. Wolfgang Stöckel stellte entsetzt fest, dass ich mir das „Recht der freien Meinungsäußerung unterordnen“ will.

 

Und irgendwie liest sich das, was Herr Dr. Stöckel so schreibt, wie das, was mir bereits der Anwalt Kurt Braun im Namen von Frau Görlitz geschrieben hat.
Herr Dr. Stöckel scheint zudem die graue Eminenz im „Moralausschuss“ des BJV zu sein.

Sicherlich gibt es hier keine Verbindung – wer würde denn auf so eine Idee kommen? Nur Verschwörungstheoretiker.

Andererseits: Dass man nicht paranoid ist, heißt ja nicht, dass nicht trotzdem jemand hinter einem her ist…

Ist es nur ein Zufall, dass dieser Anwalt Seminare für den DJV gibt, zu dem ja auch der BJV gehört?

Ist es Zufall, dass auch ein Ressortleiter Lokales vom Mannheimer Morgen versuchte, mich bei einer ifp-Veranstaltung zu „empfehlen„? Der schrieb an die Veranstaltungsleitung: „Wissen Sie, wen Sie sich da eingeladen haben?

Ist es Zufall, dass die viele Fanpost in einem Zeitraum von zwei Wochen geschrieben wurde?

Oder hat das Methode?

Wie auch immer.

Seltsam ist das schon – erst will der BJV möglichst streitbare Leute auf dem Podium – und kaum gefunden, lädt man sie wieder aus.

 

Ich finde das reichlich verwunderlich. Und da es ja heutzutage nicht so einfach ist, streitbare Journalisten zu finden, schlage ich dem BJV die Frau Görlitz vom MM vor:

Die Dame ist durch „scheinbare Verunglimpfungen“ schließlich bekannt geworden und auch streitbar, wie sich vor kurzem gezeigt hat.

 

Hardy Prothmann

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